In Organisationen und Unternehmen wird die Mediation als Kompetenz eingesetzt, um Meinungsverschiedenheiten so konstruktiv wie möglich zu überwinden.

In einem Streitfall wollen die beteiligten Parteien zwar Lösungen finden, manchmal jedoch scheinen Ursachen, Herausforderungen oder Folgen schwerwiegend und komplex zu sein.  Dies erfordert eine professionelle Methodik, um die Situation zu entwirren und den Konflikt zu lösen. Die Anwesenheit einer dritten Partei, die unparteiisch ist und sich mit Mediationsverfahren auskennt, hilft, festgefahrene Situationen zu überwinden. In diesem Seminar wird vermittelt, wie man zum Mediator in einer Einrichtung wird.

  • Mediation – Beispiele aus der Geschichte
  • Familienmediation
  • Kulturvermittlung
  • Schulmediation
  • Unternehmensmediation
  • Internationale Mediation
  • Andere Formen der Mediation
  • Sozio-emotionale, praktische und rechtliche Aspekte
  • Das Vokabular der Mediation
  • Definition und Aufbau von Bereichen der Gegenseitigkeit und des Gemeinwohls
  • Behandlung von Hindernissen
  • Moderation von Besprechungen und Organisation von Follow-ups
  • Begleitung der Parteien während des gesamten Prozesses bis zum formellen Abschluss
  • Hauptakteure und andere Beteiligte analysieren
  • Verschiedene Faktoren (historisch, sozial, wirtschaftlich, kulturell) des Konfliktkontextes und ihren Zusammenhang verstehen
  • Die Charakteristik der Situation und ihre Komplexität darstellen
  • Die Psychologie von Beteiligten verstehen, ohne diese zu verurteilen
  • Den Prozess, die Schritte, das Verfahren und das Protokoll einer Mediation verwalten
  • Konflikte in Lernprojekte umwandeln
  • Techniken zur Entspannung der Situation kennenlernen und die Lösungsfindung anleiten
  • Akteure zur Schaffung eigener Vereinbarungsbedingungen führen
  • Verhandlungsspielräume erweitern
  • Richtige Werkzeuge zur Bewältigung von festgefahrenen Situationen auswählen
  • Mediationen abschließen, indem man den Akteuren die Anerkennung für die Lösung gibt

Kombination aus theoretischen Beiträgen, Rollenspielen, Übungen und Simulationen.

Verwendung von Videos und Tests.

Bewertung der Zufriedenheit:    

  • Vor-Ort-Auswertung
  • Auswertung im Nachhinein

Bewertung der erworbenen Kenntnisse:    

  • Selbsteinschätzung
  • Fragebogen am Ende der Schulung

Schulungsnachweis:  Teilnahmebescheinigung

Vorkenntnisse: 1 Jahr Erfahrung oder abgeschlossenes Konfliktmanagement-Training der Stufe 1

Zielgruppe: Teammanager; Abteilungsleiter; Projektleiter; Personalleiter; Außendienstleiter; Einrichtungsleiter.